Winteranfang, Sonnenwende, Festtage – Gartenträume

Veröffentlicht am 21. Dezember 2011

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“Der Garten … mein Leben
Als ich heute Abend den letzten Rundgang machte, war ich sehr zwiegespalten : noch nie hat es hier so ausgesehen wie jetzt. In den letzten Jahren ist viel Neues entstanden. Nichts ist fertig. Das Grundstück ist so groß und ich kann nicht überall sein.
Kürzlich las ich in meinem neuen Gartenbuch : ” Zeig mir deinen Garten, dann sehe ich DICH “.
Stimmt. In meinem Garten ist soviel Leben oder Bewegung. Strenge Ordnung und Chaos. So wie ich mich auch selbst empfinde. An allen Ecken und Enden wächst mir das Unkraut über den Kopf.
Dazwischen gibt es Bereiche, die mir lebenswichtig sind. Hier lebe ich momentane Träume.
Altes, übernommenes, mein eigenes. Versuche mich. Hin und hergerissen zwischen meinem Können und Wollen und den Naturgewalten. Lust und Frust.
Dennoch das Gefühl von Leben und Lebensfreude. Einfach für den Moment.
Ich bin dankbar, dass ich das so hier erleben darf.”

Zitat aus dem Blog Augenblicke

Der eigene Garten ist immer auch ein Stück von einem selbst. Man sieht sich selbst. Sehen. Erkennen. Und, akzeptieren. Wünschen, träumen, sich vorstellen – vor sich stellen – ist gut. Doch nur gut im Wechsel-Spiel. Mit Handeln. Spiel und Wechsel; von Tag und Nacht, von Sommer und Winter, Sonne und Regen, Geben und Nehmen, Chaos und Ordnung.

“Wenn man eine Sehnsucht, eine wirkliche Sehnsucht, von der man weiß, daß es keine Begierde oder Leidenschaft ist, verfolgen möchte, so sollte man dies tun. Weil es zur Quelle führt.”

Ich wünsche allen Lesern frohe Festtage, einen besinnlichen Jahreswechsel und alles Gute für das nächste Jahr.

Veröffentlicht unter:Jahreskreis