ein Gurkenjahr – also Salzgurken

Posted on 27. August 2017

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Jedes Jahr bringt andere Überraschungen. Alle Jahreszeiten sind entscheidend. Wie war der Winter? Wie das Frühjahr, wie der Sommer? Wie wird der Herbst. Immer wieder wetterbedingte Unterschiede. Doch irgendetwas ist immer da. So kann man an diesem Frühjahr recht gut den späten starken Frost und das wechselhafte Sommerwetter, immer wieder Regen und sehr warme Sonne im Wechsel, auch an der Ernte erkennen.

Den Bohnen ging es gut, es kam kein später Frost und sie wuchsen und wuchsen. Aber auffällig in diesem Jahr sind die Gurken – und ihre großen Verwandten, die Zucchini. Kein trockener Sommer, immer wieder Regen, aber auch gute Wärme. Ideal. Auch dem echten Mehltau, der sich gerne einmal ausbreitet, wenn es ständig naß ist von oben, konnte durch die ständig wiederkehrenden sehr warmen Tage nicht so wirklich zuschlagen. Gut so. Und im Ergebnis haben wir dieses Jahr eine wirklich schöne Gurkenernte. Was macht man damit?

Nun, zwei Sachen sind inzwischen ein Muß geworden. Salzgurken und Gewürzgurken. Erstere werden im Steintopf eingelegt, letztere habe ich dieses Jahr das erste Mal direkt eingekocht. Schon schick. Letztes Jahr hatte ich auch die Essiggurken in einem Steintopf eingelegt. Der entscheidende Nachteil: man kann sie nur begrenzt halten. Später werden sie zu weich. Beim Einkochen passiert das nicht. Eine gute Sache, über die ist später sicher berichten werde.

gurken

Die Salzgurken lege ich recht einfach ein:

Lake: 36g Salz / 1 l Wasser

Gurken einlegen und mit Dillstauden (also die ganze Pflanze, ohne Wurzel) und Weintrieben schichten. Salzlake daraufgeben, warten.

Meine Oma hat mich füher extra zu einem Wildkirschbaum/-strauch geschickt, von dem auch ein Zweig hineinkam. Aber wir haben inzwischen Industrielle, die Bauer heißen dürfen…, den Strauch gibt es schon lange nicht mehr.. .